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Blog · 20.09.2026

Was mich ein Monat Thailand wirklich gekostet hat

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Ich hab in diesem Monat einfach nicht auf mein Geld geschaut. Ich wollte mal sehen, wie es sich anfühlt, wirklich sorglos zu leben, ohne bei jeder Kleinigkeit zu rechnen. Im Nachhinein hab ich trotzdem mal nachgerechnet, mit echten Kontoauszügen, keine geschätzten Zahlen.

Die Route

Vier Tage Bangkok, dann weiter nach Koh Samui, erst nach Lamai. Da hab ich mich schon ein bisschen in die Insel verliebt. Danach Koh Phangan, zur Full Moon Party, wo ich eine Frau kennengelernt habe, die mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist. Eine Woche Koh Tao, am Ende stand fest, wir wollen uns wiedersehen. Also nochmal eine Woche zurück nach Koh Samui, diesmal zusammen. Danach weiter über Surat Thani, Khao Sok und Krabi bis nach Koh Lanta, wo ich gerade bin. Als Nächstes geht's noch zwei Tage nach Koh Phi Phi, dann Phuket, dann zurück zu ihr nach Koh Samui, bevor es für mich weiter nach Vietnam geht.

Elefanten gesehen, an so ziemlich jedem Viewpoint gestanden, zum ersten Mal ein Motorrad ausgeliehen, eine wundervolle Frau kennengelernt. Diese vier Wochen haben mein Leben ziemlich verändert, ich merke gerade richtig, wie schön sich das anfühlen kann. Und ja, dazu gehört eben auch, was das alles gekostet hat, Unterkunft, Essen, Transport, Aktivitäten.

Am Ende: ca. 1.820 €.

Die Aufschlüsselung

Der Teil, der nicht ganz fair ist

Die Woche auf Koh Samui mit ihr zusammen war keine reine Solo-Reise mehr. Keine eigene Unterkunft in der Zeit, dafür Essen und Aktivitäten für zwei statt für einen. Die Zahl oben ist also nicht ganz "nur ich", ein Teil davon war für uns beide.

Der Punkt, der mich am meisten gelehrt hat

Montagabend bin ich neben einer Brücke in ein Loch getreten, es war schon dunkel, man hat einfach nichts mehr gesehen. Mitten in der Nacht hat mich die Frau vom Gasthaus, in dem ich untergekommen war, so ein kleines Hotel mit vielleicht acht Zimmern, ins Krankenhaus gefahren und dort gewartet, bis ich wieder rauskam. Fünf Ärzte am Ende, behandelt wie ein König, über 200 € für den Aufenthalt. Ungeplant, unschön, und in dem Moment ziemlich teuer.

Was mich am meisten beeindruckt hat, war einfach, wie sehr man sich dort um einen kümmert. Und dann kam noch was dazu: ich hab über Genki eine internationale Privatversicherung, die einen bis zu 1 Million im Jahr absichert, und die musste ich jetzt zum ersten Mal wirklich nutzen. Donnerstagmittag war das Geld komplett zurück auf meinem Konto, Sofortüberweisung direkt auf Revolut, keine komischen Rückfragen, kein Belege-Hin-und-Her. Einfach zurück. Echt ein Erlebnis. Deshalb steht so eine Versicherung bei mir ganz oben auf der Checkliste, nicht weil es sich auf dem Papier gut liest, sondern weil ich in genau dem Moment auf einer Insel in Thailand richtig froh war, sie zu haben.

Was ich daraus mitnehme

1.820 € für die beste Zeit meines Lebens ist für mich ehrlich gesagt nichts. Ich sag das nicht, um anzugeben, sondern weil es die Angst nimmt. Wer denkt, Auswandern braucht ein Vermögen, dem kann ich sagen: kommt drauf an, wo und wie, aber es muss nicht so sein.

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