Wie ein Inselwechsel hier wirklich abläuft
Von außen klingt es oft komplizierter, als es ist: eine neue Insel, eine neue Fähre, ein neuer Fahrer. Nach den letzten Wechseln kann ich sagen, wie das in der Praxis läuft, ohne Theorie, einfach das, was wirklich passiert.
Die Fähren: kurzfristig gebucht, günstig
Alle Tickets habe ich über 12Go Asia gebucht, teilweise nur ein bis zwei Tage vorher. Die Kosten lagen zwischen 9 € für eine dreistündige Strecke und 17 € für eine etwas längere. Die Wartezeiten waren entspannt, abgeholt wurde ich direkt am Hotel oder Resort. Sobald man den Fahrer über WhatsApp kontaktieren kann, wird der ganze Ablauf noch einmal deutlich ruhiger, keine Unsicherheit, wo man warten muss.
Gepäck und der Transfer selbst
Das Gepäck war nie ein Thema. Die Fahrer haben das komplett übernommen und alles so angenehm wie möglich gemacht. Teilweise saß ich in richtig komfortablen Taxis, mit Kühlbox und Massagesitzen. Zwischendurch gab es Pausen an 7-Eleven-Filialen. Nichts davon musste ich selbst organisieren, es lief einfach.
Grab: der tägliche Begleiter
Insgesamt habe ich im Monat etwa 80 bis 90 € für Grab ausgegeben. Kurze Strecken in die Stadt kosten teils nur ein paar Cent, eine Fahrt zum Flughafen mit 30 bis 50 Minuten Fahrzeit liegt bei 3 bis 5 €. Wer es etwas komfortabler will, zahlt für eine längere Fahrt 10 bis 15 €, immer noch günstig. Die Adresse gibt man einfach in der App ein, wer nicht warten will, zahlt ein paar Baht mehr und wird schneller abgeholt.
Was genervt hat
Nur einmal: Ich wurde im Regen ausgesetzt, weil der Fahrer nicht an die richtige Straßenseite fahren wollte. Danach musste ich noch 300 Meter laufen. Einmal in den ganzen letzten Wochen, das will ich nicht verschweigen.
Was ich daraus mitnehme
Die Überfahrten, die Fahrten mit Grab, die Menschen hier, das war alles erstaunlich entspannt und freundlich. Ich merke, wie gut ich mich inzwischen eingewöhnt habe. Was am Anfang nach Logistik-Stress klang, ist mittlerweile einfach Alltag geworden.